Mit mir leichter stark durch Leben und Schule

Hallo! Ich bin Antje Vietor-Backenecker,
zertifizierter Kinder- und Jugendcoach und Familienberaterin.

Mir ist es eine Herzensangelegenheit, Kinder zu unterstützen, Belastendes zu minimieren und ihre Stärken zu fördern!
Des Weiteren unterstütze ich Kinder und deren Familien, ihr Leben zu entschleunigen, sich neu auszurichten und den Blick wieder mehr auf das Wesentliche zu richten.
Ich unterstütze Sie, wieder zu einem entspannteren Familienleben zu finden.
Meine größte Stärke ist es, Schwachstellen und Ungereimtheiten zu erkennen und Lösungen anzustoßen. Dabei arbeite ich sehr fürsorglich und verantwortungsbewusst.

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Meine Geschichte

Meine Arbeit für Kinder und mit Familien ist meine Berufung. Diese ist vor allem durch mein eigenes Leben und meine eigenen Erfahrungen entstanden und geprägt.

Groß geworden bin ich in einem kleineren Ort in Nordrhein Westfalen. Aufgewachsen bei meiner Mutter und meiner Oma, bis zum Schulanfang mit einem kleinen kaufmännischen und gastronomischen Betrieb.

In der Schulzeit habe ich erlebt, was es bedeutet, wenn man durch seine eigenen Ansprüche und/ oder durch ein nicht veränderbares System gesteuert wird. Ich selber kenne hierzu aus eigener Erfahrung alle Gefühle – positive wie auch negative.

Ich war ein stilles Grundschulkind mit – entsprechend meiner familiären Prägung – Hauptschulempfehlung. Ich bin dann doch auf die Realschule gegangen, wo ich immer zu den besonders guten Schülern gehörte. Das war auf der einen Seite natürlich eine bestärkende Erfahrung. Der Erfolg führte aber auch dazu, dass ich mich in dem Wunsch meinem „Ruf“ gerecht zu werden, selbst stark unter Druck gesetzt habe. Natürlich wurde dies durch mein Umfeld, das den Fortbestand meiner Leistungen als selbstverständlich annahm, mit bedingt. Regelmäßige heftige Magenschmerzen waren die Folge. Mit diesem Anspruch an mich selbst wechselte ich nach dem Realschulabschluss auf ein anspruchsvolles Gymnasium.
Viele Dinge, die an dem Gymnasium als selbstverständlich vorausgesetzt wurden, hatte ich auf der Realschule gar nicht gelernt. Ich habe (und musste) dann lernen, was es heißt, plötzlich nicht mehr zu den Besten, sondern zum Durchschnitt zu gehören.

Ein Kindercoaching hätte mir zu jeder Zeit sehr gut getan. Wie schade dass es das nicht gab….

Nach einer einjährigen Auszeit in Brüssel, wo ich in der Gastronomie gearbeitet habe, habe ich Betriebswirtschaft studiert. Grund hierfür war wohl, dass die Möglichkeit bestand aus der Familie die Führung eines Unternehmens zu übernehmen. Ich folgte also wieder einmal mehr den äußeren Gegebenheiten, als meinen eigenen Interessen. Und auch im Studium habe ich in erster Linie mit meinen Ansprüchen an mich selbst und dem vorgegebenen System gekämpft. Ich habe mehrfach sehr ernsthaft darüber nachgedacht, alles hinzuschmeißen und mich dann aber doch – wie immer – durchgebissen. Das Studium habe ich, nachdem ich mich dem System angepasst hatte, mit Prädikat abgeschlossen.

Als letzten Teil meines Studiums habe ich 1 Jahr in einem weltweit tätigen Unternehmen gearbeitet. Ich habe wieder einmal erlebt, was es bedeutet, in einem vorgegebenen System zu arbeiten. Für mich selbst war ich aber so weit gewachsen, dass ich nicht mehr bereit war, für einen prestigeträchtigen Beruf oder familiäre Erwartungen meine eigenen Bestrebungen zu ignorieren. So bin ich mit Ende zwanzig meiner ersten Berufung – und nicht den familiären Erwartungen – gefolgt und habe mich mit einem Café/ Bistro mit 5 Festangestellten und 30 Aushilfen selbständig gemacht. Ein großes Wagnis, der Mut wurde aber belohnt, es war eine erfolgreiche Zeit.

Natürlich ist eine Selbständigkeit, insbesondere in der Gastronomie, kein Zuckerschlecken. Ich habe gerade in den Anfangszeiten bis zu 70 Stunden die Woche gearbeitet.
Ich bin bis an meine Grenzen und zum Teil darüber hinaus gegangen. Bei allem Erfolg habe ich auch extreme Erschöpfungsmomente erlebt. Auch hier waren vor allem meine eigenen Ansprüche ein ganz erheblicher Teil des Stresses, den ich erlebt habe.

Gastronomie ist aber auch ein schöner Ort, um andere Menschen zu beobachten. Ich habe immer wieder erlebt wie der Stress der anderen Menschen auf diese wirkt. Neben vielen anderen Beobachtungen ist mir besonders aufgefallen, dass bei den gestressten Menschen, die in meinem Café eigentlich einen Moment der Entspannung suchten, Kleinigkeiten eine objektiv schwer nachvollziehbare Bedeutung bekamen. Die Menschen scheiterten bei der Suche nach Entspannung an sich selbst und ihren fixen Erwartungen daran, wie die kleinen Momente der Ruhe zu verlaufen hatten. Sie waren nicht in der Lage tatsächlich einfach einmal los zu lassen.

Zwei Jahre nach Eröffnung des Cafés wurde ich schwanger. Mein damals ebenfalls selbständiger Mann und ich gaben uns alle Mühe, unser Leben und vor allem unsere Arbeit mit Kind zu planen. Dies war allerdings schwieriger als gedacht und so erlebte ich eine sehr stressige Schwangerschaft, und auch die ersten Jahre mit Kind und diesem Beruf, der immer und ständig Aufmerksamkeit verlangte, waren nicht leicht und färbten sicherlich auch auf mein Kind ab.

Meine Tochter war ein 100%-Tragling und benötigte meine volle Aufmerksamkeit. Ich habe mich, aufgrund meiner Erfahrungen mit den zum Teil besonderen Bedürfnissen meiner Tochter, sehr früh bewusst mit dem Umgang mit Kindern beschäftigt. Ich wollte meiner Tochter alles geben was sie brauchte, um so leicht wie möglich, so stark wie möglich zu werden. Heute weiß ich, dass mein Mann und ich intuitiv bindungs- und bedürfnisorientiert mit ihr umgegangen sind. Sie ist trotz der Startschwierigkeiten zu einem starken Kind herangewachsen. An dem „leicht“ müssen auch wir immer noch und immer wieder arbeiten. Ich bin sehr froh, so bewusst mit meinem Kind umgegangen zu sein und halte dies für sehr bedeutungsvoll, unabhängig vom Alter des Kindes.

Für mich war nun völlig klar: Für ein weiteres Kind muss die Priorität in Richtung Familie gesetzt werden. 365 Tage im Jahr mit einer gestressten Mama, die darunter leidet allem nicht richtig gerecht zu werden, funktioniert für mich nicht.

Ich habe mich bewusst für ein weiteres Kind und für mehr Qualitätszeit und Muße mit der Familie entschieden und einen Betriebsleiter eingestellt. Das bedeutete natürlich auch weniger Geld und auch die eigenen Vorstellungen wie der Betrieb zu laufen hat loszulassen bzw. runterzuschrauben.

Nun war ich Mutter von einem Mädchen und einem Jungen und meine Entscheidung etwas zu verändern war genau richtig! Meine Kinder haben meine Prioritäten im Leben verändert. Sie halten mir immer wieder den Spiegel vor und lassen mich wachsen.

Aufgrund meines bewussten Bestrebens, die Bedürfnisse meiner Kinder zu erkennen und auf diese richtig zu reagieren, habe ich schon früh bewusst gesehen, welche oft abwegigen Erwartungen die Menschen an Mütter, vor allem aber auch an die Kinder – selbst die Kleinsten – stellen. So oft habe ich das Gefühl, dass den jungen Eltern, auch beeinflusst durch die Erwartungen Dritter, das Verständnis für die Kinder und ein verlässliches Bauchgefühl fehlt. Beziehung ist Verbindung! Viele Menschen sind in dieser Zeit, die sehr von der Außenorientierung gesteuert wird, nicht mehr richtig mit sich selbst verbunden. Auch nicht mit ihren Kindern.

Ich begann, schon vor der Geburt meines Sohnes, aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und meiner Beobachtungen in meinem Umfeld, mich selbst zum Thema kindlicher und familiärer Stress weiterzubilden. Ich habe dies zunächst ohne eine berufliche Perspektive getan, sondern nur aus eigenem Interesse und dem Wunsch, meinem Kind, später meinen Kindern, wirklich gerecht zu werden. Mir wurde aber schnell klar, dass hier meine zweite Berufung liegt:

Ich möchte einen Beitrag leisten zur Entwicklung von leichten und starken Kindern, zum gelassenen Elternsein und zur bewussten Familienbalance.

Als Coach und Beraterin habe ich nun die Möglichkeit Sie und vor allem Ihr Kind mit Hilfe von tollen Methoden „anzustubsen“. Die Lösung tragen Sie in sich, Sie brauchen nur etwas Unterstützung, dieser wieder näherzukommen.

Ich freue mich auf Sie, aber vor allem freue ich mich auf Ihr Kind!!!

Herzlichst

Arbeit

Ich arbeite freiberuflich in den Räumen der Kieler Praxis für Therapie und Beratung in Kronshagen. Ich werde von meinen Auftraggebern für das Kinder – und Jugendcoaching und für Beratungen im Bereich Familie und Work-Life-Balance gebucht.

Ausbildungen

  • zertifizierter Kinder- und Jugendcoach
  • Kursleiter „Kinder besser verstehen“ nach Katharina Saalfrank
  • psychologische Beraterin

Fortbildungen

  • Burnoutprävention
  • systemische Therapie
  • Beziehung statt Erziehung
  • Pubertät – Zeit der Krisen, Zeit der Wunder
  • Regulationsstörungen im Säuglingsalter
  • Entwicklungspsychologische Grundlagen (0-11)
  • Gemeckerfrei Coaching
  • Kinderflüsterer Coaching

Soft Facts

  • Familie: 3 wunderbare Kinder, 1 toller Mann und diverse andere feine Menschen
  • Sport: Joggen und Yogilates
  • Ich liebe: Kinder, Kaffee und Kekse, Gartenarbeit, Rezepte ausprobieren, Sommer
  • Ich mag nicht: Karpfen, zu wenig Schlaf, Gemotze, Mäuse

Altes Leben

  • Diplom Kauffrau
  • 10 Jahre Selbstständigkeit
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